Kürzlich wurden elf E-Bike-Marken – darunter Giant, Brompton und Basis – erfolgreich in das Sicherheitsregister des britischen Fahrradverbands (BA) aufgenommen. Damit wurde ein wichtiger Maßstab für die sichere Entwicklung der E-Bike-Branche gesetzt.
Diese elf bekannten E-Bike-Marken, die strenge Qualitäts- und Zulassungsprüfungen bestanden haben, wurden erstmals öffentlich in das BA E-Bike-Sicherheitsregister aufgenommen.
Die erste Gruppe der enthaltenen Marken umfasst: Basis, Brompton Electric, Dallingridge, Emu, Genesis, Giant, Liv, Momentum, Ridgeback, Saracen und Whyte.

Die von der britischen Bicycle Association (BA, einer Zertifizierungsstelle) durchgeführte Überprüfung zielt darauf ab, drei Kernpunkte zu verifizieren: ob die E-Bikes der Marken umfassenden Sicherheitstests unterzogen wurden, den relevanten internationalen Standards entsprechen und in Großbritannien als elektrisch unterstützte Fahrräder (EAPCs) verkehrstauglich sind. Darüber hinaus werden im Rahmen der Überprüfung auch die Geschäftspraktiken der Marken eingehend geprüft, insbesondere in Bereichen wie Qualitätsmanagement, Akkuhandhabung und Lagerungsprotokolle.

Die Veröffentlichung dieser ersten Charge zertifizierter E-Bike-Marken ist von großer Bedeutung. Wenn es aufgrund minderwertiger oder nicht straßenzugelassener Produkte zu schwerwiegenden Sicherheitsvorfällen kommt, können die Mainstream-Medien diese problematischen Artikel klar von legalen E-Bikes unterscheiden.
Die Empfehlungen der Regierung sowie eine wachsende Zahl von Medienberichten raten Verbrauchern dringend, E-Bikes von renommierten Herstellern ausschließlich bei vertrauenswürdigen Händlern zu kaufen.
Der britische Fahrradverband (BA) wies darauf hin, dass dieses Register eine hervorragende Möglichkeit für seriöse E-Bike-Anbieter – sowohl Marken als auch Händler – bietet. Es ermöglicht ihnen, Verbrauchern zu versichern, dass ihre sicheren, straßenzugelassenen Produkte in keiner Weise mit gefährlichen E-Bikes, Umbausätzen oder Komponenten (die meist über Online-Plattformen bezogen werden) vergleichbar sind – letztere sind die Hauptursache für häufig gemeldete Unfälle.

Mithilfe dieses zuverlässigen Registers können Regierung, Versicherungen und Medien Verbraucher auf diese Liste verweisen und ihnen so bei der Auswahl sicherer und legaler E-Bikes helfen. Im Australian Capital Territory (ACT) wurden mit Unterstützung der Bicycle Association (BA) rund 400 Händler als „E-Bike-positiv“ ausgezeichnet – Unternehmen, die sich zu Best Practices im E-Bike-Handel und -Service verpflichten. Berichten zufolge planen die beiden Branchenverbände (BA und ACT-nahe Organisationen) Anfang nächsten Jahres eine gemeinsame, öffentlichkeitswirksame Initiative zu starten, um die beiden Programme aufeinander abzustimmen.
Darüber hinaus gab der Fahrradverband (BA) bekannt, dass er mit der Versicherungsbranche in Kontakt tritt, um deren Unterstützung zu sichern und praktische Lösungen zu erarbeiten – wie etwa die Lockerung pauschaler Verbote von E-Bikes an Arbeitsplätzen oder in Wohngebieten.
Peter Erland betonte: „Die britische E-Bike-Branche kann es sich nicht leisten, auf die Regierung zu warten, bis diese die Kernprobleme angeht; wir müssen unverzüglich handeln, um eigene Ressourcen und Rahmenbedingungen zu schaffen. Dies wird den Kunden die Gewissheit geben, dass unsere renommierten E-Bikes sicher und legal sind. Nochmals herzlichen Glückwunsch an die Unternehmen, die proaktiv gehandelt und unsere hohen Prüfstandards erfüllt haben – wir freuen uns darauf, in naher Zukunft weitere Unternehmen in ihren Reihen begrüßen zu dürfen.“
